"Die Wälder Europas sind gewachsen und stemmen sich gegen den Klimawandel"(Vieweg, Martin: wssenschaft.de, 15.06.2011.
Laut einer Studie haben sich die bewaldeten Gebiete Europas in den vergangenen 20 Jahren deutlich ausgedehnt. Auch die Dichte und durchschnittliche Baumhöhe habe zugenommen. Damit steige die Kraft dieser grünen Lunge, Kohlendioxid zu binden, betont der "Zustandsbericht der europäischen Wälder 2011" (pdf, 79,3 MB).
Der Bericht wurde am 14.06.2011 bei einer Konferenz im norwegischen Oslo vorgestellt.
Diese Ergebnis passt so gar nicht mit den Ankündigungen vom großen Waldsterben zusammen. Und anders als Greenpeace beim IPCC hatten die Autoren des Films "Und ewig sterben die Wälder" hier wohl keine Schlüsselpositionen inne.
Jetzt fehlt nur noch, dass sich auch der behauptete Zusammenhang von CO2-Emissionen und Klimaerwärmung als Unwahrheit herausstellt.
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Freitag, 17. Juni 2011
Mittwoch, 25. Mai 2011
"Le Waldsterben"
Waldsterben - gibt es nicht. Dies ist jedenfalls der Inhalt des Dokumentarfilms "Und ewig sterben die Wälder", der am 17.05.11 bei arte gezeigt wurde.
Die einzigen Organisationen, denen man bedenkenlos vertrauen kann, dass sie meinen, was sie sagen, sind vermutlich nur die Banken: Es geht ums Geld.
Wenn Umweltschutzorganisationen sich politisieren, werden sie Teil eines Macht- und Geldverteilungsapparats, der offenbar, wie zwangsläufig, auch seine Methoden der Erkenntnisgewinnung und -verbreitung ändert. Leider bilden Wissenschaft und Forschung als neutrale universitäre Einrichtungen schon längst kein ausreichendes Korrektiv mehr zu scheinwissenschaftlichen Behauptungen. Sie sind zu stark an Förder- und Drittmittel gebunden. Die wichtigste gesellschaftliche Instanz, um mit Hilfe objektiv gewonnener Informationen Instrumentalisierungen durch Parteien und Interessengruppen entgegenwirken zu können, fehlt.
Es ist daher auch nicht überraschend, das der Wissenschaft insgesamt viel Respektlosigkeit im Zusammenhang mit der Plagiats-Affäre von zu Guttenbergs aus der Bevölkerung entgegen wehte: "Schummeln tut doch jeder mal". Gekrönt wurde diese Einstellung durch die Bemerkung der Bundeskanzlerin, sie habe von zu Guttenberg als Minister bestellt "und nicht als wissenschaftlichen Assistenten".
Tausende von Wissenschaftlern haben in einem offenen Brief an die Kanzlerin dagegen protestiert, dass sie"trotz massiver Gegenbeweise immer noch die Behauptung aufrecht erhält, er habe in seiner Doktorarbeit nicht bewusst getäuscht". In dem Schreiben heißt es:
arte: "Und tatsächlich ergeben die Recherchen, dass es im Jahre 2011 ein echtes, dramatisches Waldsterben gibt. Allerdings nicht hierzulande, sondern in Südostasien. Dort werden riesige Flächen gerodet, um Platz für Ölpalmen-Plantagen zu schaffen. Die wiederum sollen Europa den Rohstoff für von der Politik geförderte, angeblich klimafreundliche Bio-Kraftstoffe liefern."
Weiterer Ausstrahlungstermine: arte, Donnerstag, 26. Mai 2011, 10:00 UhrNicht der Wald verschwindet, sondern die Illusion, Umweltaktivisten gehe es primär um den Schutz der Umwelt.
Die einzigen Organisationen, denen man bedenkenlos vertrauen kann, dass sie meinen, was sie sagen, sind vermutlich nur die Banken: Es geht ums Geld.
Wenn Umweltschutzorganisationen sich politisieren, werden sie Teil eines Macht- und Geldverteilungsapparats, der offenbar, wie zwangsläufig, auch seine Methoden der Erkenntnisgewinnung und -verbreitung ändert. Leider bilden Wissenschaft und Forschung als neutrale universitäre Einrichtungen schon längst kein ausreichendes Korrektiv mehr zu scheinwissenschaftlichen Behauptungen. Sie sind zu stark an Förder- und Drittmittel gebunden. Die wichtigste gesellschaftliche Instanz, um mit Hilfe objektiv gewonnener Informationen Instrumentalisierungen durch Parteien und Interessengruppen entgegenwirken zu können, fehlt.
Es ist daher auch nicht überraschend, das der Wissenschaft insgesamt viel Respektlosigkeit im Zusammenhang mit der Plagiats-Affäre von zu Guttenbergs aus der Bevölkerung entgegen wehte: "Schummeln tut doch jeder mal". Gekrönt wurde diese Einstellung durch die Bemerkung der Bundeskanzlerin, sie habe von zu Guttenberg als Minister bestellt "und nicht als wissenschaftlichen Assistenten".
Tausende von Wissenschaftlern haben in einem offenen Brief an die Kanzlerin dagegen protestiert, dass sie"trotz massiver Gegenbeweise immer noch die Behauptung aufrecht erhält, er habe in seiner Doktorarbeit nicht bewusst getäuscht". In dem Schreiben heißt es:
"Forschung leistet einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Entwicklung. Redliche und innovative Wissenschaft ist eine Grundlage des Wohlstands in unserem Land. Wenn der Schutz von Ideen in unserer Gesellschaft kein wichtiger Wert mehr ist, dann verspielen wir unsere Zukunft. Wir erwarten für unsere wissenschaftliche Arbeit keine Dankbarkeit, aber zumindest den Respekt, dass man unsere Arbeit ernst nimmt." (Causa Guttenberg, Offener Brief vom 24. Februar 2011)Wenn Umweltschützer diese Standards nicht auch für sich in Anspruch nehmen, richten sie in Bezug auf die zukünftige Entwicklung unserer Gesellschaft einen unermesslichen Schaden an. Das Thema "Waldsterben" ist aus meiner Sicht und mehr noch der Umgang mit dem Thema "Erneuerbare Energie" ein erschreckendes Beispiel dafür.
arte: "Und tatsächlich ergeben die Recherchen, dass es im Jahre 2011 ein echtes, dramatisches Waldsterben gibt. Allerdings nicht hierzulande, sondern in Südostasien. Dort werden riesige Flächen gerodet, um Platz für Ölpalmen-Plantagen zu schaffen. Die wiederum sollen Europa den Rohstoff für von der Politik geförderte, angeblich klimafreundliche Bio-Kraftstoffe liefern."
Dienstag, 24. Mai 2011
„Und ewig sterben die Wälder“. BUND beschwert sich über Film.
Für alle, die den Film „Und ewig sterben die Wälder“ gesehen haben, ist die Beschwerde des BUND-Vorsitzenden Weiger im Rundfunkrat über die Autoren, Michael Miersch und Tobias Streck, vielleicht interessant. Der Brief Weigers ist auf der homepage achgut.com veröffentlicht.
Der Film ist noch heute (24.5.11) auf arte zu sehen. Er wird am Donnerstag, 26.05.11, um 10:00 Uhr, auf arte wiederholt.
Der Film ist noch heute (24.5.11) auf arte zu sehen. Er wird am Donnerstag, 26.05.11, um 10:00 Uhr, auf arte wiederholt.
Montag, 2. Mai 2011
Windkraft
Zum Thema Windkraft hat der Österreichische Bundesverband zum Schutz des Waldes einige lesenswerte Beiträge auf seiner homepage veröffentlicht:
- Die Trickkiste der Windkraftlobby
- Big Business mit Öko-Heiligenschein
- Die wirre Welt der Windkraft – Unglaubwürdigkeiten im Wald.
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